THE WAVE – Ein Traum (aus Stein) wird wahr!

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Tinas Wave Kopie

Die WAVE,  Inbegriff der fotografischen Träume aller Reisenden in den Südwesten der USA

Als kleiner Junge hatte ich einmal eine Reportage genau über diese Welle aus Stein gesehen und war seither Feuer und Flamme für diesen Ort. Dorthin wollte ich unbedingt selbst einmal, wenn ich groß geworden war. Auch war es diese Welle, die mich überhaupt auf den Südwesten der USA gebracht hatte. Insofern hatte ich dieser Sandsteinformation schon einiges zu verdanken, bevor ich sie je zu Gesicht bekommen hatte. Schließlich bin ich wegen ihr erst auf den Geschmack des Westens der USA gekommen. Heute möchte ich nie wieder die unglaubliche Schönheit, Vielfalt und für einen Mitteleuropäer unbegreifliche Weite dieser Landschaft missen.

Nur 20 Glücklichen pro Tag ist es vergönnt dieses Naturjuwel zu bestaunen. Man muss Monate zuvor an einer online Lotterie teilnehmen, um eines der ersten 10 Permits zu ergattern. Die zweite Hälfte kann dann vor Ort als Walkin Permit, in einer weiteren Auslosung gewonnen werden.

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Soweit die Theorie – „unfortunately no permit“, las ich auf der E-Mail des Grand Staircase Escalante National Monument Visitor Centers hinsichtlich der Vorabverlosung. Na toll, schon wieder Pech gehabt…

„Wie lange haben wir noch Zeit?“ fragte ich hektisch auf meine Armbanduhr blickend, die auf UTAH Standard Mountain Time gestellt war. „20 Minuten und wir sind noch ein paar Meilen vor Kanab“ entgegnete mir meine Frau (ebenfalls sichtlich nervös), die unseren SUV mit gut und gerne 20 mi/h mehr als erlaubt war in die Kurven quälte. Erst vor einer knappen ¾ Stunde hatte ich mich von einem gigantischen Sonnenaufgang im Bryce Canyon trennen können. Am Parkplatz Inspiration Point im Bryce Canyon zeigte das Navi 75 Meilen (bzw. 1 Stunde 45 Minuten) auf dem Display, bis zur Auslosung der letzten 10 Permits in Kanab – also eine viertel Stunde zu spät für die Annahme der letzten Losteilnehmer.

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Mit quietschenden Reifen bogen wir auf den Parkplatz des Visitor Centers ein. „Noch 10 Minuten …“ rief mir Tina hinterher, als ich aus dem Auto sprang, das noch immer rollte. Während ich mich durch das Visitor Center kämpfte war ich heil froh, dass es wohl für die Highwaypatrols oder Sheriffs der kleinen Ortschaften, die wir auf dem Weg hierher passiert hatte, wohl noch zu früh war, denn sonst hätten wir jetzt wahrscheinlich bestenfalls mehrere Tickets.

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Einen ellenlangen Fragebogen galt es nun auszufüllen: „Wer sollte im Notfall informiert werden: Name und Telefonnummer“ – „die machen mir ja Spaß“, dachte ich und mir fiel verflixt noch mal nicht einmal mehr das heutige Datum ein. Die Aufklärung über die verschiedensten Arten, wie man auf dieser Tour zu Tode kommen könnte, überflog ich und erklärte mit meiner Unterschrift, dass wir “expirienced hiker” wären, die mit Karte, Kompass und GPS navigieren könnten.
Jetzt erst wurde mir bewusst, wie viele Leute in dem großen Saal saßen. An die 70 Paare Augen sahen mich grimmig an, als ich so ziemlich als letzter das Anmeldeformular, eine Minute vor Annahmeschluss, bei der Rangerin abgab.

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Kurz darauf warf die Lottofeh-Rangerin für jeden Antrag ein kleine, nummerierte Kugel in die Lostrommel und „rien ne va plus“, ließ die Lostrommel rotieren. Die ersten beiden Lose waren natürlich nicht wir und ich dachte bereits an die nächste Lokation in meiner Planung.

„Eighteen“- klang es durch den Saal und eine gruppe Koreaner warf die Hände in die Luft. Moment, „eighteen“, das waren doch wir… Tina sah mich freudestrahlend an – die Koreaner hatten „Eight“, sich verhört und wir hatten die PERMITS in der Tasche.

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Die Formalitäten waren schnell erledigt … nur was dann kam, sollte uns den restlichen Tag so richtig schön verderben …

In einem ca. einstündigen Aufklärungsgespräch wurde uns erläutert, wie gefährlich diese Tour doch sei, und daß auf Grund der heftigen Gewitter der letzten Tage große Gefahr bestand, überhaupt nicht einmal zum Ausgangspunkt der Tour zu kommen oder selbst mit einem Jeep Rubicon, in den tiefen Schlammlöcher und dem stehenden Wasser auf den Offroadstraßen, hängen zu bleiben. Ein Abschleppen würde mit mindestens 600 Dollar zu Buche schlagen, nur müsse man erst einmal einen Abschleppdienst erreichen … Handyempfang könne man praktisch im Umkreis von 50 Meilen dort komplett vergessen und Rangerpatroullien würde es die nächsten Tage auch keine geben, denn sie wollten sich nicht in Gefahr bringen, auf Grund der schlechten Verhältnisse. Man solle sich also darauf einstellen, daß man unter Umständen mehrere Tage feststecken könne und deshalb extra Wasser und Speisen mitführen.

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Die ersten gaben bereits jetzt auf und gaben Ihre Permits zurück … die Nachrücker wollten es jedoch durchziehen.

Der zweite Block konnte uns ebenfalls nicht wirklich aufheitern:

Die leichte nördliche, 6 Meilen lange Gravelroad – Zufahrtsstraße, die unter normalen Bedingungen kein Problem für einen 2WD PKW darstellt, sei von einer Flash Flood komplett weggespült und unpassierbar. Man müsse es von der südlichen Seite über eine von Haus aus schlechteren Gravelroad versuchen. Diese „Straße“ wäre 21 Meilen lang und zu Beginn noch recht gut zu befahren. Doch dann kämen erst spitze Felsen dazu, die häufig zu einem Platten führen würden. Nach einem steilen Pass hätte man dann weiterhin mit einer tiefen Sandpiste zu kämpfen, die unbedingt einen „Allrader“ verlangen würde. Der Sand hätte sich wohl auf Grund der Regenfälle jedoch in tiefen Schlamm verwandelt, mit teilweise einem halben Meter stehendem Wasser. Die Crux der Tour wäre eine steile Schlammabfahrt in eine Senke, in der der Schlamm und Wasser oft Tage steht und man gerne hängen bleiben würde. Das Steckenbleiben an sich wäre jedoch nicht das Problem … das Problem sei eher, daß man sich in der Senke mitten in einem Wash befände. Dies bedeutete wiederum bei einem Steckenbleiben, daß das Auto bei einem Gewitter von einer Flash Flood, die zwingend in diesem Wash abläuft, einfach weggespült werden könne. (Für die kommenden Tage war jeden Tag Gewitter prognostiziert) Die Mietverträge der Leihautos in der USA, selbst für unseren dicken 4WD – SUV, schließen generell das Befahren von unasphaltierten Straßen jedoch aus. Dadurch würde keine Versicherung ein weggespültes Auto übernehmen …

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Uns war schon ganz schwindelig, so daß wir die Gefahren der eigentlichen Tour nur noch zur Kenntnis nehmen konnten:

3 Tote war die schreckliche Bilanz der Opfer, die die 10 km Tour zur Wave in diesem Jahr bereits gefordert hatte. 3 sportliche Menschen Mitte zwanzig mussten ihr Leben für einen „Steinhaufen“ lassen, weil sie sich in der Wüste ohne GPS verlaufen hatten und am gleichen Tag einem Hitzeschlag erlegen waren.  

Man solle mindestens 5 Liter Wasser pro Person und salzhaltige Speisen mitnehmen. Es gäbe ab dem Auto nirgends Schatten. Die Orientierung sei schwer, denn man müsse sich querfeldein durch die Wüste, über Sandsteinfelsen und Dünen, in einem ständigen auf und ab, mit einem finalen ca. 100 Höhenmeter langen Anstieg über tiefen Sand ohne markierten Wegen, bewegen. Ein GPS und Karte sei dringend empfohlen, aber da man sich nie auf ein elektronisches Gerät verlassen sollte, gab es noch einen genauen Plan mit Fotos der Orientierungspunkte, die man unbedingt „annavigieren“ müsse, um zur Wave und wieder heil zurück zu kommen. Zusätzlich gab es noch die GPS Koordinaten.
Man solle früh starten, denn es würden ca. 40 Grad erwartet werden, die sich jedoch auf Grund der Feuchtigkeit deutlich heißer anfühlen werden würden. 40 Grad Lufttemperatur würden ca. 80 Grad Lufttemperatur, bis zu einem halben Meter über den Hitze reflektierenden Sandsteinfelsen bedeuten. Ein Hinsetzten sei also keine gute Idee …

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Mir schlotterten langsam schon die Knie …

Die üblichen Gefahren im Südwesten von Klapperschlangen und Skorpionen muteten dann schon fast wie ein kleiner Trost an.

Käsebleich verließen wir das Visitor Center mit großen Zweifeln ob wir die Tour überhaupt versuchen sollten …

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Nach einer kurzen, nicht wirklich angenehmen Nacht standen wir zu Sonnenaufgang am Beginn der Gravelroad. 21 Meilen bedeutete bei 15 mi/h ca. 1,5 Stunden Fahrzeit bis zum Ausgangspunkt. Zu Beginn ließ sich die Straße noch deutlich schneller befahren, doch bald fühlte man sich wie im Schleudergang einer Waschmaschine. Die ersten Meilen waren trocken, obwohl es die Nacht zuvor gewittert hatte, wenn auch nicht lange. Nach einem Pass wurde die Straße rauher … spitze Steine, tiefe Schlaglöcher und die ersten kleinen Tümpel galt es zu durchfahren.

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Nach einer gefühlten Ewigkeit kam die Crux. Die Senke im Wash war zu mindestens wasserfrei. Der steile Hang jedoch, mit seifigem Schlamm auf Slickrocks, sah bei erster Betrachtung nicht gerade einladend aus. Jedoch ging es besser als erwartet und der schlammige Wash wurde mit etwas mehr Gas überwunden … Unser SUV Chevy Tahoe, den wir liebevoll TAHOI nannten, hatte keine Probleme… Puh, daß solle es also gewesen sein, die Venusfliegenfalle für Urlauber???

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Auf dem Parkplatz standen bereits zwei Jeep Wrangler. Die Rucksäcke wurden schnell geschultert mit jeweils 8 Liter Wasser und deshalb deutlich weniger Fotoequipment, das GPS auf Goto zum ersten Point geschaltet und los ging es. Die Orientierung lief problemlos, die Sonne stand noch tief, doch hatte sie schon beängstigend viel Kraft. Wir wollten möglichst schnell die Wegstrecke hinter uns bringen, deshalb blieb die Kamera auf dem Hinweg im Halfter, obwohl die Kulisse einem dem Atem nahm. Durch eine wirkliche Wildnis gehen, nur auf sich selbst verlassend, die nächste Hilfe über ca. 80 km im Umkreis entfernt, weglos navigierend ohne Handyempfang kann gleichzeitig beängstigend und belebend sein. Auf halber Strecke überholten wir 6 ältere Herren, die sich sichtlich anstrengend, (da sehr langsam und bereits jetzt schon schweißgebadet) eine Sandsteinformation nach oben quälten. Ohne GPS waren die 6 glaube ich recht froh, daß wir ihnen die nächsten Minuten den Weg vorgeben konnten. Nach einer halben Stunde waren die 6 hinter uns verschwunden und wir haben auch nur noch 4 von Ihnen auf dem Rückweg erst wiedergetroffen, 2 hatten wohl vorzeitig aufgegeben.

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Weiter ging es bergauf und bergab über Sandsteinfelsen, zwischen Dünen und Gestrüpp hindurch.

Direkt vor uns lag die „doppelbrüstige“ Sandsteinformation, die man unbedingt ansteuern sollte, um sich nicht zu verlaufen. Der Schweiß rann uns nun in Bächen von der Stirn, jedoch konnten wir im Schatten direkt hinter diesen beiden ca. 10m hohen Kuppen kurz rasten und ausgiebig trinken. Soviel dazu, daß es keinen Schatten geben würde, dachte ich mir und weiter ging´s. Die letzten ca. 1.5 km ging es durch Sanddünen und einem markantem Wash, bevor man steil eine Rücken nach oben zum Eingang der Wave überwinden musste. Die letzten Meter waren heiß und anstrengend durch tiefen Sand und über steile Sandsteinverschneidungen. Dann lag das „Allerheiligste“ vor uns: Kaum glaubend, daß wir jetzt doch dort kurz vor dem Ziel standen, das ich mir all die Jahre erhofft hatte, schaltete ich Tinas GoPro an, welche sie mittel Stirnband montiert hatte. Fast andächtig betraten wir die aus Stein erstarrte Welle, die um diese Zeit am Eingang noch im angenehmen Schatten lag. Dünne, fragile Sandsteinschichten in den verschiedensten Rot und Orangetönen überall. Ein Meer aus Linien und Farbe und dann lag er vor mir … ein Tümpel mitten in der Wave. Spiegelglatt da kein Lüftchen wehte, mit einer Spiegelung die seinesgleichen suchte. Gewöhnlich bildete sich dieser Tümpel nur an wenigen Tagen im Frühjahr, direkt nach der Schneeschmelze. Den Rest des Jahres ist es hier einfach zu trocken, selbst nach einem Gewitter. Da es aber die Tage zuvor so viel in der Nacht geregnet hatte, wie normaler Weise das ganze Jahr zusammen, hatte sich dieser kleine ca. 1m tiefer Tümpel gebildet. Ich konnte mein Glück kaum fassen: diese Spiegelung in der Wave und momentan noch ganz alleine hier.

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Stativ und Kamera waren schnell montiert und ich konnte die Wave ausgiebigst von allen Seiten erkunden und fotografieren, bis die nächsten Hiker eintrafen.  „Hey fellow human beeing“ waren die Begrüßungsworte der ankommenden Gruppe, die scheinbar heilfroh war einen Menschen zu sehen.

Nach ca. 1,5 Stunden des Schwelgens und Fotografierens mussten wir uns losreißen, um unseren Zeitplan einzuhalten. Wir hatten noch den Rückweg vor uns und wollten auf keinen Fall in die heißeste Zeit des Tages kommen.

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Der Rückweg war dann wirklich heiß. Auf dem Weg zurück begegnete uns dann die Gruppe, die wir im Hinweg überholt hatten (!). Die älteren Herren schienen an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit zu stehen. Immer wieder versuchten sie unter jedem noch so kleinen Schattenspender kurz Erleichterung zu finden. Wir feuerten Sie an, daß das Ziel nah wäre, und sie einen tollen Ort mit angenehmen Schatten zu erwarten hätten und wollten wissen ob Sie genug Wasser dabei hätten. Zwei der Gruppe waren bereits umgekehrt. Den ganzen restlichen Tag machten wir uns ein wenig Gedanken, ob diese wieder gesund zum Auto zurückgekehrt wären.

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Trotz immer größer werdender Hitze konnte ich es jedoch nicht lassen, einige Eindrücke dieser atemberaubenden Landschaft einzufangen. Die Orientierung war auf dem Rückweg kein Problem für uns, nur den kleinen Durchschlupf des Sandsteinsattels, der zurück nach Westen führte, steuerten wir sicherheitshalber nochmal mit GPS an. Läuft man hier vorbei, hat man ein großes Problem, da die Gegend über hunderte von Meter gleich aussieht. Die letzten 2 Kilometer war es komplett windstill und wir quälten uns einen steilen Hang empor, der komplett mit Gestrüpp und trockenen Sträuchern bewachsen war. Diese hielten die Hitze derart in diesem Hang „gefangen“, daß dadurch die reflektierende Wärme des Sandes nahezu unerträglich wurde. Kopfschmerz machte sich langsam breit und mir war auch ein wenig schwindelig, obwohl jeder von uns bisher 5 Liter Wasser innerhalb 4 Stunden getrunken hatte. (Wir hatten gegenseitig unsere Getränkebeutel überprüft.) Wir machten hinter einem großen Wacholderbusch Pause und übergossen unsere Köpfe und den Nacken gegenseitig mit Wasser. Diese Abkühlung erfrischte sofort und ließ binnen Minuten den Kopfschmerz verschwinden, so daß der letzte Kilometer kein weiteres Problem mehr darstellte. Ab jetzt ging es nur noch bergab oder gerade aus.

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Am Parkplatz konnte ich nicht anderes, als einen echten „Tiroler Juchiza“ los zu werden. Wir klatschten uns gegenseitig ab und nahmen eine weitere „Dusche“ aus der Wasserflasche.

Die Rückfahrt auf der „Holperstraße“ lief problemlos, hatte die Hitze des Tages zu einem weiteren Abtrocken der nassen Piste geführt.

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Wir hatten unseren Zeitplan akribisch eingehalten und sogar um 30 Minuten unterschritten. Jetzt um 13.30 war die Hitze wirklich unerträglich und wir wünschten im Geiste allen, denen wir auf dem Rückweg noch begegnet waren, alles erdenklich Gute. Die größte Hitze des Tages stand Ihnen noch bevor, denn erst um ca. 16.00 sollte diese erreicht werden, mit über 45 Grad!

Die Wave gehört zweifelsohne bisher zu einem meiner besten Erlebnisse, die wir im Westen erfahren durften und ist ein absolutes MUST für jeden, der gerne fotografiert, die Natur liebt und in dieser Gegend unterwegs ist.

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Persönlich würde ich die Tour jedem halbwegs fitten und gesunden Menschen empfehlen, der sich mit Karte und Kompass auskennt. Ein GPS ist auf Grund der guten Beschreibung, die man im Visitorcenter erhält, nicht zwingend nötig, gibt einem aber doch ein wenig mehr Sicherheit und ist im Notfall unter Umständen, die Entscheidung über Leben oder Tod.
Beste Reisezeit: Mitte September bis  Mai. Juni und Juli auf Grund der extremen Hitze unbedingt meiden. In dieser Zeit sterben immer wieder Menschen dort!!! August würde ich nur eingeschränkt empfehlen, wegen der einerseits  monsunartigen Gewitter, die die unter normalen Umständen einfache Zufahrt zum Alptraum werden lassen kann, und andererseits der immer noch sehr großen Hitze ab der Mittagszeit.

Ich kann jedem vernünftigen Mitteleuropäer mit gesundem Menschenverstand jedoch nur raten, sich von den „Horrorgeschichten“ des Visitorcenters nicht allzu sehr beeindrucken zu lassen. Aktuelle Verhältnisse + Gesunder Menschenverstand + Karte/Kompass/GPS + Kennen der eigenen Grenzen + ausreichend Getränke und Verpflegung = ERFOLG  

 

3 thoughts on “THE WAVE – Ein Traum (aus Stein) wird wahr!”

  1. Super Bericht und wirklich beeindruckende Bilder! Freut mich sehr für dich daß das geklappt hat und du auch noch die Spiegelung in dem Teich fotografieren konntest!

  2. Danke für diese tolle Zusammenfassung des WAVE Erlebnisses.Wir planen gerade auch eine Reise in die USA und ich will die WAVE unbedingt besuchen! Allerdings interessiert mich auf welche Temperaturen wir uns einstellen müssen. Bei euch war es ja recht heiß! In welchem Monat wird ihr dort?
    Herzliche Grüße aus München
    Lisa

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